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Die Sonne ist die bedeutendste Quelle für erneuerbare Energie. Sie strahlt mit 1,5*10exp18 kWh pro Jahr eine Energiemenge auf die Erde ab, die um mehr als vier Zehnerpotenzen über dem anthropogenen Energieverbrauch liegt.
Wenn es gelänge, nur 0,1% dieser Sonnenenergie in nutzbare Energie zu überführen, würde die nachhaltige Energiewirtschaft unmittelbar Realität werden.
In unseren Breiten beträgt die Leistung der Globalstrah-
lung im Sommer bis zu 1,2 kW pro qm, die gelieferte Energiemenge beträgt um die 5 kWh pro qm und Tag.
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Selbst hier in den gemäßigten Breiten liegt die Einstrahlung somit ca. 80-fach über dem Bedarf an Primärenergie [BINE 2003, basisEnergie 4, S.1].
Eine der Möglichkeiten zur Nutzung der Sonnenener- |
gie ist die Photovoltaik. Photovoltaik ist eine Technik, die die direkte und die diffuse Sonneneinstrahlung zur Erzeugung von Strom nutzt. |
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Photovoltaik ist überall einsetzbar in Deutschland.
In Solarzellen, meist aus Silizium, werden unter Zufuhr von Licht oder Wärme positive und negative Ladungsträ-
ger freigesetzt (Photoeffekt) und so Gleichstrom erzeugt, der direkt Motoren antreiben oder Akkus aufladen kann.
Soll Sonnenenergie auch zum Betrieb von Verbrauchern mit 230 Volt Wechselspannung genutzt oder ins öffentliche Netz eingespeist ("verkauft") werden,
 Funktionsweise (vergrößern) |
wird ein Wechselrichter benötigt.
Vorteile der Photovoltaik sind die saubere, "ökologische" Stromer-
zeugung und die Möglichkeit, Verbraucher unabhängig vom Stromnetz zu betreiben. |
Die Anlagengröße kann sehr variieren von wenigen Watt (stationäre Anlagen außerhalb des Stromnetzes z.B. zum Betrieb von Parkscheinautomaten) über 2 bis 50 Kilowatt (Anlagen auf Hausdächern und an Fassaden) bis zu einigen Megawatt (auf großen exponierten Freiflächen).
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